Die
Perseiden am 12./13.8.2003 Radioastronomisch gesehen |
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Jedes
Jahr zwischen Mitte Juli und Ende August ist der Meteorstrom der Perseiden
aktiv. Am 12./13.8.2003 war das Wetter auf unserer Sternwarte eher nicht
geeignet zur visuellen Beobachtung der Perseiden. Wir haben uns kurz entschlossen
die Meteoriten mit Hilfe der Funktechnik zu Beobachten. |
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| Zum Empfangen der Funksignale über Meteorbahnen wurde ein Computerprogramm verwendet. Das Programm stellt ein schnelles Verfahren für Amateurfunk-Kommunikation unter Ausnutzung von Reflexionen an überaus schwachen Meteor-Schweifen bereit. Es benutzt eine Vier-Ton-Frequenz-Verschiebungs-Abstimmung (FSK) mit einer Geschwindigkeit von 147 Zeichen pro Sekunde (cps) oder 8820 Zeichen pro Minute. ( WJST ) | |||||||||||||||
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Während
der Perseiden senden Funkamateure auf der Anruffrequenz praktisch ununterbrochen
ihre Funksignale aus so das durch Beobachten dieser Frequenz jeder Meteorit
Registriert wird. Die Reichweite ist ca. 2000 Km bei einer Ausdehnung
von ca. 10 Winkelgraden. Wir haben natürlich auch gesendet und Funkverbindungen
in alle Richtungen Europas getätigt. Angefangen von Russland, Italien,
Spanien bis Norwegen und Holland. |
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Auf
folgenden Bildern sind Abbildungen der empfangenen Funksignale. |
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Die
grüne horizontale Linie ist das Grundrauschen der Empfangsanlage. Die Vertikale ist die Stärke des empfangenen Funksignals Gelb ist ein verständliches Funksignal. Jedes Bild zeigt 30 Sec Empfang. |
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Ein Super-Burst von 10 Sec. |
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Email an den Autor |
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Alle
Bilder sind während des Maximums der Perseiden zwischen 23 Uhr und
3 Uhr. Wenn man bedenkt das nur ein Streifen von 10 Grad eine Reichweite
von 2000 Km und nur pro Minute 3o Sec. erfasst wurde war die Aktivität
der Perseiden im Jahr 2003 beachtlich. |
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