Schwechat / Heidfeld – Luftwaffenstützpunkt

 

Auf dem Gelände des heutigen Flughafens Wien-Schwechat befand sich der Luftwaffenstützpunkt "Schwechat - Ost". Spatestich war am 14.5.1938. Es wurden 5 Hallen, eine Flugzeugwerft, mehere Mannschaftsgebäude und eine Großgarage errichtet. Hier wurde eine Flugzeugführerschule und eine Jagdflieger - Vorschule untergebracht. Zusätzlich waren noch zwei Jäger - Kampfgruppen stationiert.

(C) 2002 Schmitzberger
Foto: Die erhaltenen 3 Luftwaffen-Hangars
in Wien-Schwechat

Später wurde der Fliegerhorst den Heinkel Werken (Rostok) übergeben, die hier ab Mitte 1942 Flugzeuge produzierten (He219 und He162 "Volksjäger"). Zu diesem Zweck wurden (wie in Markersdorf) eine Kompensierscheibe und eine Einschußanlage errichtet - dazu kamen noch mehrere Hallen. Das gesamte Heinkel Planungsbüro wurde hierher übersiedelt. Es kamen KZ Häftlinge aus dem eigens errichteten "KZ Schwechat II" zum Einsatz. Auch ein Zwangsarbeiter Lager wurde auf dem Areal errichtet.

Gegen Ende des Krieges mußten Teile der Fertigung unterirdisch verlagert werden. So wurde die Rumpfmontage der He162 in die Seegrotte bei Hinterbrühl ausgelagert - die Endmontage verblieb in Schwechat, wurde aber auch teilweise unterirdisch untergebracht.

 

Zustand heute:

"Flughafen Wien - Schwechat". 3 Hangars sind am Rollfeld erhalten. Das ehemalige Verwaltungsgebäude ist heute Sitz der Lauda Air.

Mehr Informationen zu Flugplätzen der Umgebung sind unter Bad Vöslau zu finden.

 

Zum Thema Heinkel Werke siehe auch:

Floridsdorft
Jenbach
Klosterneuburg
Krems
Neuhaus
Spitzerberg

Zwoelfaxing

 

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M.S.

 

 

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