Keltische Besiedlung, Weinbau unter den Römern. Aufschwung unter den Karolinern und später durch Stifte und Klöster. Name vom slawischen "Wachawa". Wachau umfaßte ursprünglich nur Spitz und die Amsdörfer, 1250 wurden die Orte St.Michael, Wösendorf, Joching und Weißenkirchen zum "Thal Wachau" zusammengefaßt. Schon im Mittelalter waren Wachauer Weine berühmt.

Auf einer Rebfläche von 1347 Hektar (Stand vom 31. Dez. 1985) dominieren Riesling, Grüner Veltliner, Neuburger, Weißer Burgunder, und Müller-Thurgau. Rotweinsorten sind St.Laurent, Zweigelt und Spätburgunder.

Auf Bergterrassen verwitterte, oft eisenhaltige Urgesteinsböden mit Gneis, Granit und Glimmerschiefer vorherrschend, die absteigend über angeschwemmte Löße, in leichte Bodenarten, reine oder schwach lehmige Sande, aber auch in Lößinseln übergehen.

Östlich-pannonische Strömungen aus dem Kremser Raum stoßen mit den westlich-kontinentalen Einflüssen zusammen. "Klima-Fjorf" - Ausbildung, starke Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht und kleinklimatische Faktoren begünstigen die besondere Aromabildung der Wachauer Weine.


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